{"id":1375,"date":"2013-07-14T17:45:34","date_gmt":"2013-07-14T17:45:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.interrapax.org\/?page_id=1375"},"modified":"2018-11-29T22:07:24","modified_gmt":"2018-11-29T22:07:24","slug":"eine-woche-voller-schoner-ereignisse","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.interrapax.org\/de\/eine-woche-voller-schoner-ereignisse\/","title":{"rendered":"In Terra Pax 2013: Eine Woche voller sch\u00f6ner Ereignisse"},"content":{"rendered":"<p>In Terra Pax 2013 war wieder eine Woche voller sch\u00f6ner Ereignisse. Los ging es am Samstag mit der Reise aus Deutschland, Polen, Frankreich, der Schweiz und der Slowakei in den polnischen Ort Miedzyzdroje direkt an der Ostsee. Dort fand bereits um 17 Uhr die erste Probe statt. Jeder, der bei dieser Chor-Akademie teilnimmt, sollte sich bewusst sein, dass es kein erholsamer Urlaub wird, sondern harte Arbeit. Aber das ist auch notwendig. Bereits am Montag war der Projektchor eingeladen bei einem Gottesdienst erste Kostproben des Programms aufzuf\u00fchren und am Mittwoch sollten wir schon das zentrale Konzert haben. Das bedeutete: \u00dcben, \u00fcben, \u00fcben. Der normale Probentag startete gew\u00f6hnlich um 9 Uhr, zwischen 13 und 15 Uhr gab es eine Mittagspause und die letzte Probe war dann um 19 Uhr zu Ende. Auch nach dem zentralen Konzert waren die Proben noch nicht zu Ende. Einerseits wurden f\u00fcr die Konzertreise noch Fehler ausgeb\u00fcgelt, die im Konzert noch bemerkbar waren. Andererseits sollte bereits am Samstag das komplette &#8222;Requiem&#8220; von Faur\u00e9 aufgef\u00fchrt werden &#8211; das hei\u00dft, viel Zeit f\u00fcr die Vorbereitung blieb nicht. Kr\u00f6nender Abschluss der Probenphase war das Konzert am Sonntag im Stettiner Dom. <\/p>\n<p>Als Fazit kann man sagen, dass die Konzerte &#8211; die Probenwoche sowieso &#8211; alles in allem ein voller Erfolg waren. Manche Ch\u00f6re proben viel l\u00e4nger ohne auf einem so hohen Niveau zu singen.<\/p>\n<p>Nach wie vor ist es auch f\u00fcr den einen oder anderen Teilnehmer schwer zu sagen, was den &#8222;Geist von In Terra Pax&#8220; ausmacht. Die Akademie wurde gegr\u00fcndet um polnische und deutsche Jugendliche n\u00e4her zu bringen, Vorurteile abzubauen und ein europ\u00e4isches &#8222;Wir-Gef\u00fchl&#8220; zu schaffen, das vor dem Fall des &#8222;Eisernen Vorhangs&#8220; nicht mehr dankbar schien. Inzwischen ist die Akademie f\u00fcr ein breiteres, internationales Publikum ge\u00f6ffnet: S\u00e4ngerinnen und S\u00e4nger aus Frankreich, Spanien und die Slowakei sind fast auch immer mit von der Partie. Diese Ann\u00e4hrung und Verst\u00e4ndigung soll durch die Sprache der Musik geschehen: Sieben Stunden gemeinsames Musizieren schwei\u00dft zusammen. Aber auch au\u00dferhalb des Probenraums wird viel f\u00fcr ein Miteinander getan: Ausfl\u00fcge zum nahen Strand, gemeinsames Waffelessen oder die eine oder andere Party runden diese Zeit ab. <\/p>\n<p>F\u00fcr mich, der ich nun zum dritten Mal dabei war, bedeutet In Terra Pax: Freundschaft. Man lernt sich kennen, unternimmt viel gemeinsam und wenn beim Abschied keine Tr\u00e4nen flie\u00dfen, hat man in der Woche irgend etwas falsch gemacht. Doch die Hoffnung bleibt: Im n\u00e4chsten Jahr sehen wir uns wieder.<\/p>\n<p>(c) Dirk Coehne, 2013<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Terra Pax 2013 war wieder eine Woche voller sch\u00f6ner Ereignisse. Los ging es am Samstag mit der Reise aus Deutschland, Polen, Frankreich, der Schweiz und der Slowakei in den polnischen Ort Miedzyzdroje direkt an der Ostsee. 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