{"id":102,"date":"2001-05-05T19:40:48","date_gmt":"2001-05-05T19:40:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.interrapax.org\/?page_id=102"},"modified":"2018-11-29T21:58:53","modified_gmt":"2018-11-29T21:58:53","slug":"millenium-pace-in-terra-pax-in-spanien-vom-30-3-bis-zum-14-4-2001","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.interrapax.org\/de\/millenium-pace-in-terra-pax-in-spanien-vom-30-3-bis-zum-14-4-2001\/","title":{"rendered":"Millenium Pace: &#8222;in terra pax&#8220; in Spanien vom 30.3. bis zum 14.4.2001"},"content":{"rendered":"<p>Spanien, Anfang April, 30\u00b0 C, kaum eine Wolke sorgt f\u00fcr Abk\u00fchlung. Solche Tage verbringt man am besten einfach am Strand, vielleicht noch shoppen und ein Kneipenbummel &#8211; m\u00f6glichst ohne Anstrengung, ohne Kultur, bitte.<\/p>\n<p>Nicht so, wenn man mit de Deutsch-Polnischen Chorakademie &#8222;In terra pax&#8220; in den Urlaub f\u00e4hrt. Schon der Ausdruck &#8222;Urlaub&#8220; ist eigentlich falsch. Jos\u00e9 Ramon Perez Cebrian &#8211; Gastdirigent des Chores in 1998 &#8211; hatte uns vom 30.3.-12.3.2001 in die Region Valenciana eingeladen, damit wir am Festival &#8222;Millenium Pace&#8220; teilnehmen. So kam der Chor in seiner Zusammensetzung von Miedzyzdroje 2000 nach der Probenphase in Polen, der Konzertreise in Deutschland und den Auftritten auf der EXPO in Hannover schon zu seinem vierten Treffen. Dieses bedeutete vor allem die mehrmalige Auff\u00fchrung der IX. Symphonie Ludwig van Beethovens mit der weltber\u00fchmten &#8222;Ode an die Freude&#8220;. Wir trugen aber auch unser eigenes Repertoire unter der Leitung von Maciej Banach und Werner Pfaff vor und wirkten beim gro\u00dfen Finalkonzert im Palau de la m\u00fasica de Valencia mit; alles in allem 9 Konzerte. Folglich bestanden die Tage zum gro\u00dfen Teil aus Stell-, Orchester- und Chorproben, verbunden mit Busfahren, auspacken, umziehen, einsingen, Konzert, wieder umziehen und weg. Jeder Musiker wei\u00df, wovon ich spreche. Schlie\u00dflich war aus unserem &#8222;Urlaub&#8220; eine kleine Tournee geworden, die uns &#8211; nach kurzem Aufenthalt und Konzert bei unseren Freunden in St. Etienne (Frankreich) &#8211; neben Valencia auch nach Altea, Castell\u00f3n, Morella und weitere sehenswerte St\u00e4dte der Region f\u00fchrte.<\/p>\n<p>Eine solche Fahrt ist sicherlich nicht jedermanns Sache. Die wenigen Anstrengungen aber werden durch den Spa\u00df, den man gemeinsam hat, die vielen Erfahrungen und die tollen Konzerte &#8211; Schaudern bei Gaude mater Polonia inbegriffen &#8211; mehr als wett gemacht. Und ich kann versichern: In einige L\u00e4den, einige Bars und ins Mittelmeer bin ich zwischendurch auch noch gekommen&#8230;<\/p>\n<p>Die Konzertreise war f\u00fcr mich eine gro\u00dfe musikalische Bereicherung, viele abwechslungsreiche Konzerte mit verschiedenen Dirigenten auf wahrhaftig unterschiedlichsten B\u00fchnen. Weit wichtiger aber empfand ich die Fahrt als sowas wie die Erf\u00fcllung von &#8222;in terra pax&#8220;: Wir Spanienfahrer waren eine sehr harmonische Gruppe&#8230; Die viele Zeit mit allen zusammen sorgte f\u00fcr sehr gute Gespr\u00e4che und neue Kontakte, die so eng zu kn\u00fcpfen in Miedzyzdroje meist die Zeit fehlt. Anschaulich finde ich in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass ich am Ende der Fahrt die Namen aller Chormitglieder kannte, was mir sonst noch nie gelungen war. Dieses alles motiviert f\u00fcr mehr: Neue S\u00e4nger, Dirigenten, Lieder, Werke, Schaupl\u00e4tze werden kommen und wenn ich darf, bin ich gerne wieder dabei!<\/p>\n<p>(c) Wolfgang Stock, Mai 2001<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Spanien, Anfang April, 30\u00b0 C, kaum eine Wolke sorgt f\u00fcr Abk\u00fchlung. Solche Tage verbringt man am besten einfach am Strand, vielleicht noch shoppen und ein Kneipenbummel &#8211; m\u00f6glichst ohne Anstrengung, ohne Kultur, bitte. 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